Allplan Ingenieurbau macht Schule

Konstruktions-Enddatum: 
Jan-2014
Land: 
Germany

Vor vierzig Jahren öffnete das Schulzentrum im bayerischen Furth im Wald seine Türen. Seitdem teilen sich Grund- und Mittelschüler Räume, Pausenhof und Aula. Nun war es höchste Zeit, den Gebäudebestand „auf Herz und Nieren“ zu prüfen. Das neue Raumkonzept soll für harmonischere Schulabläufe sorgen, nachhaltig und zukunftsfähig sein. Nach diesem Konzept bleiben Grund- und Mittelschule in einem gemeinsamen Gebäudekomplex, allerdings in getrennten Bereichen mit jeweils eigenem Pausenhof. Neu gebaut wird eine Aula für die Mittelschule. Die Grundschule nutzt die bereits bestehende Aula. Ein neues Dach, höhere Räume, eine bessere Belichtung über Dachlichter und eine moderne Außenfassade sollen für eine angenehme Lehr- und Lernatmosphäre sorgen.


Das Ingenieurbüro steinhofer + kollegen kümmert sich in diesem Projekt, das bis 2014 fertiggestellt sein soll, um alle Aspekte des Brandschutzes und der Tragwerksplanung. Dazu gehört, bestehende Mängel im Brandschutz zu beheben, sowie ein flexibles, wirtschaftlich tragbares Gesamtbrandschutzkonzept, das den Begebenheiten im jeweiligen Bauabschnitt laufend angepasst wird. „Die große Herausforderung lieg darin, den Schulbetrieb während der Bauarbeiten aufrecht zu erhalten“, erklärt der Geschäftsführer von steinhofer + kollegen, Bernd Steinhofer. Für die Bewehrung setzt er auf bauteilorientiertes Arbeiten in 3D mit Allplan Ingenieurbau. Für eine integrierte Tragwerksplanung setzen die Ingenieure mit Frilo Statik auf ein weiteres Produkt der Business Unit Engineering.

Im virtuellen Gebäudemodell erfassen die Planer projektrelevante Informationen und behalten sie über die gesamte Planungs- und Bauphase hinweg im Blick. „Zur Veranschaulichung komplexer Details erstellen wir isometrische Darstellungen oder Explosionszeichnungen. Damit können wir beim Bauherren unsere Planung veranschaulichen“, so Steinhofer. Besonders effizient ist die 3D-Bewehrung bei Änderungen der ursprünglichen Planung: Alle Korrekturen werden nur einmal zentral durchgeführt und anschließend automatisch auf alle Pläne und Listen übertragen. „Dieses interaktive Bewehren in 3D senkt das Fehlerrisiko erheblich. Weil sich der Bauprozess vorab im Gebäudemodell durchspielen lässt, können wir Unstimmigkeiten und Kollisionen schon im Vorfeld erkennen“, betont der Ingenieur. Bei besonders großem Zeitdruck, wird auch in 2D gearbeitet. Steinhofer: „Allplan unterstützt den kompletten Planungsprozess, weil es uns immer so arbeiten lässt, wie wir es benötigen“.

Bei einem Projekt mit vielen Fachplanern ist eine durchgängige Kommunikationsbasis entscheidend. Hier nutzt steinhofer + kollegen die Allplan Schnittstellen für optimalen Datentransfer. So werden CAD-Daten von Partnerfirmen reibungslos in die eigene Planung übernommen. Bei Bedarf wird das Allplan Modell als 3D-PDF an alle Planungsbeteiligten weitergeleitet. Das ist besonders vorteilhaft, da sich ein virtuelles Gebäude an jedem PC unabhängig von der Software in 3D betrachten lässt. So reduzieren sich Fragen von Bauherrn, Planungspartnern und Ausführenden auf der Baustelle und die Planungssicherheit erhöht sich. Das trägt wesentlich zum Gelingen des Projektes bei.