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sencd.02 - Durchstanznachweis für Beton EN

sencd.02

Highlights

Bemessung und Nachweis der Durchstanzbewehrung gemäß Sicherheitskonzept in Eurocode EN 1992-1-1
Berechnung des Durchstanzen für Platten und Fundamente
Automatische Erkennung der Auflagerform und -position
Mehrere Möglichkeiten zur Berechnung des Beiwerts β
Unterstützung für zwei verschiedene Bewehrungstypen im Nachweis des Plattenwiderstands

 

Durchstanzen bezieht sich auf das Versagen von Stahlbetonplatten, die großen lokalen Kräften ausgesetzt sind. In flachen Plattenstrukturen tritt dies an den Stützenauflagerpunkten auf. Das Versagen wird durch Schub verursacht. Dies ist eine kritische Art des Versagens, weil vor dem Versagen keine sichtbaren Anzeichen auftreten.

Sie können überprüfen, ob die erforderliche Längsbewehrungsplatte oder Fundamentbewehrung geeignet ist, um der lokalen Querkraft am Auflager standzuhalten. Bei Bedarf kann außerdem mit der Berechnung und Bemessung der erforderlichen Querkraftbewehrung um das Auflager fortgefahren werden.

Concrete punching design Concrete punching design

Bemessung/Nachweis der Durchstanzbewehrung (Berechnungsschritte)

Concrete punching design

  • Über den Befehl Durchstanznachweis können Sie die Durchstanzbewehrung ausgewählter Knoten gemäß EN 1992-1-1:2004/A1:2014 ermitteln und bemessen.
  • Alle erforderlichen Eingabedaten für die Berechnung werden automatisch aus dem Modell übernommen. In der anschließenden Prozedur wird der kritische Grundumfang als Basis zur Überprüfung der Betonkapazität eines Bauteils ohne Durchstanzbewehrung ermittelt.
  • Wenn die Betonkapazität ohne Querkraftbewehrung nicht ausreicht, wird eine Durchstanzbewehrung bemessen.
  • Die gesamte Berechnung wird in einem Kurzbericht dargestellt und die Ergebnisse werden in einem Grafikausgabefenster präsentiert.
  • Interne, Rand-, Eckknoten- und Stützenauflager mit rechteckiger oder kreisförmiger Form der belasteten Fläche werden unterstützt.

 

Benutzerworkflow und unterstützte Funktionen

Concrete punching design

Sowohl die Bemessung als auch der Nachweis der Durchstanzbewehrung werden unterstützt. Der Workflow ist relativ einfach. Nach der Modellierung von 2D-Bauteilen führen Sie im Betondienst den Nachweis des Durchstanzwiderstands aus. Der Platten-Stützen-Verbindung müssen keine besonderen Daten zugewiesen werden. Alle Betonparameter werden automatisch aus den Betoneinstellungen übernommen.

Für den Nachweis und die Bemessung des Durchstanzwiderstands werden die folgenden Funktionen unterstützt.

Berechnung der Querkrafttragfähigkeit einer flachen Platte oder eines Fundaments gemäß Eurocode EN 1992-1-1 und NA.

Nur kreisförmige und rechteckige Stützen werden unterstützt. Sie können auch ein Standardauflager verwenden, um ein Stützenauflager zu simulieren.

Berechnung des kritischen Umfangs und Ermittlung des kritischsten Schnitts durch „Ausprobieren“.

Verschiedene Möglichkeiten für die Auswahl der Knoten.

Bei der Berechnung des Platten-/Fundamentwiderstands werden sowohl die erforderliche als auch die benutzerdefinierte Bewehrung unterstützt.

Verschieden Möglichkeiten zur Berechnung des Beiwerts β:

  • Näherungsverfahren gemäß EC2/ 6.3.4(6)
  • Mit Anforderung des NA, je nach berücksichtigter Auflagerposition
  • Formeln aus EC2/ 6.4.3(3-5)

Verständliche Aussage dazu, ob die 2D-Bauteile eine Durchstanzbewehrung benötigen oder nicht.

Concrete punching design Concrete punching design Concrete punching design

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